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Weihnachtsmusical Simeon

Ein Weihnachtsmusical, das Herzen füllte und die EFK-Halle gleich mit

Voller ging es kaum. Die Halle der EFK Steinen war bis auf den letzten Platz besetzt, manche Gäste standen sogar. Eltern, Großeltern, Freunde und viele weitere Besucher waren gekommen, um das Weihnachtsmusical „Simeon – die unbekannte Weihnachtsgeschichte“ zu erleben. Und schnell wurde klar, dass sich dieser Abend gelohnt hatte.

25 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren erzählten die Geschichte des alten Simeon. Ein Mann, der lange wartete. Der Gott vertraute. Und dem versprochen war, den Messias noch mit eigenen Augen zu sehen. Mit großer Spielfreude, Mut und sichtbarer Begeisterung brachten die Kinder diese besondere biblische Geschichte auf die Bühne. Vom geduldigen Warten Simeons bis zu seiner Begegnung mit Maria, Josef und dem neugeborenen Jesus im Tempel.

Auch das Lachen kam nicht zu kurz. Ein Erzähler brachte die Weihnachtsgeschichte immer wieder durcheinander und sorgte so für humorvolle Momente, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen erfreuten.

Im Vergleich zum letzten Jahr stand das Schauspiel diesmal noch stärker im Mittelpunkt. Seit Anfang Oktober trafen sich die Kinder fast jeden Samstag zu den Proben. Insgesamt neun Mal wurde geübt, wiederholt, gelacht und konzentriert gearbeitet. „Es macht einfach glücklich, diese jungen Menschen so aktiv zu sehen“, sagte Adelheid Hartmann, 65 Jahre alt, deren drei Enkelkinder selbst mit auf der Bühne standen.

Musikalisch getragen wurde das Musical von einem Kinderchor unter der Leitung von Mathias Burger und Hanna Gräßlin. Begleitet wurden die Lieder von einer Liveband mit rund zehn Musikerinnen und Musikern. Trompete, Geige und Saxophon verliehen dem Musical eine besondere Atmosphäre. Die Theaterszenen wurden von Melissa Decker und Daniela Landenberger begleitet. Die musikalische Leitung der Band lag bei Marc Burger. Durch den Abend führte Philip Gräßlin, die organisatorische Gesamtleitung hatte Pia Sänger inne.

Ein Auftritt des Weihnachtsmanns unterbrach die Aufführung und sorgte besonders bei den Kindern für leuchtende Augen. Zum Abschluss erklang noch einmal das Lied „Das Wunder von Weihnachten“. Ein stimmungsvoller Schlusspunkt, der mit langem und herzlichem Applaus belohnt wurde.

Nach dem Musical blieb man gerne noch zusammen. Bei selbstgebackenen Waffeln und Getränken, organisiert von einem engagierten Team, wurde geredet, gelacht und der Abend gemeinsam ausklingen gelassen. Der Eintritt war frei. Spenden halfen dabei, die Kosten für Technik und Musicalrechte zu decken.

Dieser Abend zeigte eindrücklich, was möglich ist, wenn Kinder Raum bekommen, sich auszuprobieren und zu wachsen. Neue Talente wurden sichtbar. Vor allem aber war spürbar, wie Gemeinschaft entstanden ist. Ein Weihnachtsmusical, das viele noch lange in Erinnerung behalten werden.

Rückblick auf die Jungscharfreizeit

Ankommen und Aufbrechen

Vom 07. bis 09. November waren wir mit 35 Kindern im Jugendgästehaus Herrischried unterwegs. Schon bei der Ankunft spürte man die Vorfreude. Während die Mitarbeitenden das Haus vorbereiteten und die Technik einrichteten, füllte sich das Gelände schnell mit Kinderstimmen, neugierigen Blicken und ersten Spielideen.

Ein Abend voller Abenteuer

Als die Kinder ihre Zimmer bezogen hatten und die ersten Namensschilder gebastelt waren, ging es richtig los. Nach einem gemeinsamen Abendessen führte Tom uns in die Dunkelheit hinaus. Die Nachtwanderung schuf eine besondere Stimmung, denn im Schein der Taschenlampen wurde jedes Rascheln zum Abenteuer. Danach wartete noch ein Höhepunkt, denn Theo hatte das Abendprogramm vorbereitet. „Schlag die Mitarbeitenden“ brachte die ganze Gruppe zusammen und sorgte für viele Lacher, laute Anfeuerungsrufe und einen gelungenen Abschluss des ersten Abends.

Workshops, Energie und ein lebendiger Samstag

Der Samstag begann mit frischer Energie. Überall war etwas los. Einige Kinder saßen vertieft in Workshops, andere tobten draußen oder probierten die verschiedenen Angebote aus. Jede Ecke des Hauses hatte ihr eigenes kleines Programm, und überall hörte man fröhliche Stimmen.

Casinoabend mit Herz und Humor

Am Abend verwandelte sich das große Gemeinschaftszimmer in ein kleines Casino. An jedem Tisch entstand eine andere Stimmung. Manche saßen höchst konzentriert beim Poker, andere hatten beim Roulette sofort ihr Lieblingsfeld gefunden. Es wurde gelacht, geflüstert, geklatscht und gestaunt. Für alle, die lieber frei spielten, lagen Dobble, Uno, Jenga und viele andere Spiele bereit. So konnte jedes Kind etwas Passendes finden.

Die Geschichte von Gladys Aylward

Durch das ganze Wochenende zog sich ein roter Faden. Wir beschäftigten uns mit der Geschichte von Gladys Aylward. Die Kinder hörten, wie Gladys Gott vertraute, obwohl sie fast nichts besaß und nicht wusste, wie ihr Weg aussehen würde. Viele staunten darüber, wie mutig sie war und wie Gott sie Schritt für Schritt führte. Die Erzählungen begleiteten uns von der ersten Herberge in Yangcheng bis hin zur Flucht mit hundert Kindern durch Berge und über den Gelben Fluss. Immer wieder tauchte dabei der Bibelvers aus Philipper 4 auf. „Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.“ Die Kinder lernten ihn nicht nur auswendig, sondern entdeckten ihn mitten in der Geschichte.

Kreative Momente und kleine Entdeckungen

Zur Themenzeit gehörten passende Spiele, kleine Quizmomente und kreative Bastelaktionen. Zwischendurch blieb viel Raum für Gemeinschaft. Beim Essen, beim Spielen im Flur oder beim Zähneputzen vor dem Schlafengehen entstanden Gespräche, die man nicht planen kann. Genau diese kleinen Momente machten das Wochenende so wertvoll.

Ein müder, fröhlicher Abschluss

Am Sonntagmorgen wirkten viele müde, aber zufrieden. Nach einer letzten gemeinsamen Runde und einem kurzen Abschluss machten wir uns auf den Heimweg. Im Bus und in den Autos hörte man noch lange, welche Spiele am besten gefallen hatten, wer mit wem im Zimmer war und was man zuhause unbedingt erzählen möchte.

Vorfreude auf das nächste Jahr

Wir sind dankbar für dieses Wochenende. Die Kinder haben Neues erlebt und sind ein Stück mehr zusammengewachsen. Und wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Jungscharfreizeit, die sicher wieder ihre ganz eigenen Geschichten schreiben wird.

Tschüss bis nach den Sommerferien! – Rückblick auf ein starkes Jungschar- & KidsTreff-Jahr

Was für ein Jahr liegt hinter uns! In der Jungschar und im KidsTreff war wieder richtig was los – mit viel Spiel, Spaß, Singen, spannenden Geschichten aus der Bibel und tollen Aktionen, bei denen wir als Gruppe zusammengewachsen sind.

Ob drinnen beim kreativen Basteln, draußen bei abenteuerlichen Spielen oder auf Schatzsuche mit Jesus: Die gemeinsamen Stunden waren gefüllt mit Lachen, Entdeckungen und echten Begegnungen.

Zum Abschluss des Jahres haben wir noch einmal richtig gefeiert – mit einem zünftigen Grillfest am letzten Termin vor den Ferien. Bei Würstchen, Apfelschorle und super Stimmung haben wir uns in die Sommerpause verabschiedet.

Mit einem wehmütigen Herzen verabschieden wir uns außerdem von Mimi Götz und Joelle Schröder, die unser Team über viele Jahre hinweg mit ganzem Herzen bereichert haben. Wir sagen Danke und wünschen euch für euren weiteren Weg alles Gute und Gottes reichen Segen!

Jetzt geht’s in die Sommerpause – aber keine Sorge: Nach den Ferien starten wir wieder voll durch!

Start nach den Sommerferien:

Wir freuen uns, euch alle – und gerne auch neue Gesichter – im Herbst wiederzusehen!

  • KidsTreff: für alle Kinder ab 5 Jahren bis einschließlich 1. Klasse
  • Jungschar: für alle Kinder und Teens ab der 2. bis zur 8. Klasse

Wir wünschen euch einen großartigen Sommer voller Sonne, Abenteuer und Segen! 
Euer Jungschar- & KidsTreff-Team

Wohntage 2025 – Gemeinsam entdecken, was Gott in uns gelegt hat

10.–13. Juli 2025 | AB Gemeinde Steinen

Was passiert, wenn Jugendliche zusammenkommen, miteinander wohnen, essen, spielen, singen, beten, lachen, entdecken und über sich hinauswachsen? Genau das durften wir bei den Wohntagen 2025 erleben.

Vier Tage lang wurde das Gemeindehaus zum Zuhause auf Zeit – mit Schlaflagern im Elki- und Pinguinraum, gemeinsamen Mahlzeiten unter dem Zeltdach, actionreichen Aktionen, stillen Momenten mit Gott und jeder Menge Gemeinschaft.

Von Gott begabt – und gemeinsam unterwegs

Das Thema in diesem Jahr: Geistesgaben.

Am Freitagabend starteten wir mit einer Bibelarbeit über „Geschaffen für Gemeinschaft“. Danach folgte ein Gabentest, der uns helfen sollte, unsere von Gott geschenkten Gaben besser zu erkennen. Am Samstagvormittag ging es dann weiter: Wir reflektierten, wie Gaben wachsen können – durch Gebet, Schulung, Training, Kleingruppengespräche und Austausch. Danach sprachen wir darüber, wie man seine Gaben einsetzen kann – in Liebe, mit Verstand, ohne Stolz – zur Ehre Gottes. Am Ende stand die Frage: Wo ist mein Platz in der Gemeinde?

Eine Reflexionsseite half uns, das Entdeckte zu konkretisieren und mit Menschen aus der Gemeinde ins Gespräch zu kommen: Wo möchte ich mich einbringen? Womit möchte ich mich näher befassen? Was entdecke ich neu an mir selbst?

Abende mit Tiefgang und Action

  • Donnerstag: Wir starteten mit Kennenlernen, Hot Dogs, Spielen und einem geistlichen Einstieg ins Thema.
  • Freitag: Action, Gemeinschaft und Gabenentdeckung – der Abend endete mit dem Gabentest.
  • Samstag: Tagsüber ging es um die Auswertung der Gaben. Nachmittags entspannen an der Isteiner Schwelle. Abends gemeinsames Grillen. Ein starker Tag.
  • Sonntag: Gemeinsam Gottesdienst feiern – und dann Abschluss, Aufräumen, Abschied.

Mit dabei…

Ein ganzes Team engagierter Mitarbeitender sorgte dafür, dass sich alle wohlfühlen konnten. Übernachtet haben u.a. Antje, Ute, Stephan. Mella an den Abenden Fr & Sa am Start. Antje kümmerte sich außerdem um die Einkaufsliste, Stephan koordinierte den Besuch von Talitha (AB-Jugend) und übernahm die Bibelarbeit am Samstag sowie den geistlichen Input am Freitagabend zusammen mit Talitha.

Adrians Switch war das Highlight vieler Pausen – und der Abwasch wurde mit Humor und Musik fast zur Lieblingsstation.

Wachsen. Wirken. Wohnen.

Die Wohntage 2025 waren mehr als ein Event. Sie waren ein Raum, in dem Jugendliche erleben konnten: Ich bin begabt. Ich bin nicht allein. Und ich habe einen Platz in Gottes Geschichte.

Wenn du beim nächsten Mal dabei sein willst oder dich für Jugendangebote der Gemeinde interessierst – melde dich gerne bei uns! Wir freuen uns auf dich.